Januar-Leseprobe

aus Band 3 (Die Entbehrung): Ein besonderes Abendessen - starring: Miriam & Liam ;)

Dessert am Abend


„Zeit für das Dessert!“, verkündete ich. „Geh in die Küche und bring uns das silberne Tablett, das ich vorbereitet habe!“

Als Miriam wenige Augenblicke später mit dem Tablett in den Händen zurückkehrte, konnte ich ganze Schwärme von Fragezeichen über ihren Kopf sehen. Auf dem Tablett hatte ich fünf krapfenartige Leckerein angerichtet, die mindestens genauso geheimnisvoll aussahen und dufteten wie die Suppe. Nur diesmal waren sie tatsächlich harmlos. Miriam vermutete eine weitere Attacke auf ihre Geschmacksnerven und ich belustigte mich an ihrer Unsicherheit.

„Nimm eins! Du darfst einfach hineinbeißen. Sicherheitsmaßnahmen sind nicht notwendig!“, munterte ich sie auf.

Eher um zu gehorchen, als dass sie meinen Worten Glauben schenkte, biss Miriam vorsichtig in die kleine Leckerei. Gnädig lächelnd, mein Kinn lässig mit der Hand abstützend, beobachtete ich ihre Bewegungen und Reaktionen.

„Hmmm - lecker!“, sprudelte es aus ihr heraus, kaum dass ihre Geschmacksnerven Entwarnung gegeben hatten und Miriam die fruchtige Süße erkannte.

„Es sind indonesische Bananenbällchen mit einem Teigmantel, die dein Herr für uns bereitet hat. Dein Herr kann auch süß!“

Es machte mir Freunde zuzusehen, wie sie die Köstlichkeit genoss. Zugegeben, hatte mir auch ihr Kampf mit der Suppe Freude bereitet. Aber die Jetzige war irgendwie wärmer. Auch ich nahm mir ein Bällchen und zerkaute es langsam und genussvoll, wie es sich für einen Mann gehobenen Standes gehörte. Dabei bemerkte ich Miriams Blick, der zwischen dem silbernen Tablett, mir und dem Fußboden hin und her irrte. Ich schmunzelte gutmütig, nickte und erlaubte ihr schließlich, sich noch ein Bananenbällchen vom Tablett zu nehmen. Auch ich genehmigte mir ein Weiteres. Während wir unsere Gaumen von der angenehmen Süße streicheln ließen, blickten wir uns lange in die Augen. Wir lächelten uns zu und mussten plötzlich lachen. Ohne wirklichen Grund. Das Halbdunkel, das Kerzenlicht, die Tafel und unsere höchst unterschiedliche Ausstaffierung wirkte mystisch, aber auch irgendwie lustig. Schließlich blieben unsere Augen an ein und demselben Punkt hängen, dem letzten Bällchen.

Wir beide hatten denselben Gedanken. Natürlich würde jeder gern noch einen solchen Leckerbissen nehmen, aber ihn auch den jeweils anderen gönnen. In der Lösung von peinlichen Situationen wie dieser war ich geübt.

„Mein Mädchen, folgende Aufgabe! Begib dich auf den Tisch, und zwar auf allen Vieren! Ergreife das letzte Bällchen mit den Zähnen, aber so, dass ich noch die Hälfte davon abbeißen kann!“

Miriam schmunzelte und nickte ergeben. Gern kam sie ihrer Aufgabe nach. Sich mir so zu zeigen bereitete ihr Spaß - wusste sie doch nur zu gut, was sie damit in mir auslöste. Interessiert sah ich ihr dabei zu, wie sie zunächst vorsichtig den Tisch erklomm und dann geschmeidig und grazil wie eine Katze ihren schönen nackten Körper zwischen Geschirr, Kerzenhalter und Tablett manövrierte. Provokant ließ sie ihren Hintern hoch erhoben, während sich ihr Kopf hinab beugte, um das Bällchen zu fassen. Am Liebsten hätte ich mich auf die andere Seite des Tisches begeben, um diese Situation für mich auszunutzen. Aber ich riss mich zusammen. Noch.

Der flackernde Kerzenschein ließ Miriams Körper noch sehr viel verlockender aussehen. Gespielt geduldig und souverän verharrte ich auf meinem Stuhl und wartete, bis mein Mädchen bei mir war. Der Anblick war atemberaubend. Mit jedem Schritt, den Miriam mit Händen und Knien ging, kamen mir, kaum merklich pendelnd, ihre Brüste Stück für Stück näher. Ich erkannte ein schelmisches Flackern in Miriams Augen - sie wusste, wie mich das scharf machte, sie spielte mit mir!

Das hätte meine Souveränität als ihr Herr infrage gestellt, deshalb verdoppelte ich meine Anstrengungen, diszipliniert und äußerlich cool zu bleiben. Leicht war es nicht, denn meine Erregung wäre auch äußerlich deutlich sichtbar, wenn ich nackt gewesen wäre.

Miriam hatte mich erreicht, umgriff die Tischkante und senkte ihren Kopf, während ich meinen etwas anheben musste, um an den Leckerbissen zu gelangen. Vorsichtig und langsam biss ich in das Bananenbällchen und sicherte mir damit eine reichliche Hälfte. Unsere Münder schlossen sich, entfernten sich aber nicht voneinander. Durch unsere Kaubewegungen berührten sich unsere Lippen immer wieder. Ein leichtes Erzittern ihrer Lippen sagte mir, dass auch Miriam aufgeregt und vom dunklen Glanz der Situation fasziniert war. Sie ahnte, dass noch etwas passieren würde. Recht hatte sie!

Mein Blick suchte den Tisch nach meinem Weinglas ab, welches sich in bedrohlicher Nähe von Miriams Knie befand. Langsam und würdevoll, als ob ich einen feierlichen Toast ausbringen wollte, ergriff ich es. Anstatt daraus zu trinken, füllte ich es randvoll und führte das Glas unter Miriams Brüste. Ein Zucken fuhr durch ihren Körper, als die Brustwarzen in die kühle Flüssigkeit tauchten. Sie richteten sich auf und auf der Haut ringsherum bildet sich eine Gänsehaut. Ich stellte das Glas beiseite, ergriff Miriams Brüste und saugte mit dem Mund den dünnen Film aus Wein auf. Ein paar Mal wiederholte ich das Spiel und besann mich dann an meine Pflichten als Gastgeber.

„Du willst doch sicher auch etwas trinken!“, bot ich mit zuckersüßer Höflichkeit an.

Ohne Miriam aus den Augen zu lassen, stand ich auf, öffnete meine Hose und goss vorsichtig etwas Wein in meine gekrümmte Handfläche. Der Kontakt mit dem Wein fühlte sich tatsächlich sehr frisch an, aber die Kälte konnte meiner Männlichkeit nichts anhaben - dazu war ich bereits viel zu erregt. Bald darauf spürte ich wieder wohlige Wärme, als Miriam ihren Mund um meinen Phallus schloss. Kraftvoll saugte sie, bis auch das allerletzte Atom der winzigen Weinmenge aufgenommen war und ich meine Tat wiederholte.

Rasend schnell baute sich in mir eine Spannung auf, die unerträglich wurde. Zurückgehalten hatte ich mich lange genug. Mit hektischen Handbewegungen verschaffte ich mir Platz auf dem Tisch und legte Miriam bäuchlings auf die Platte ...

Miriam und Liam genießen ihren mehr als wohlverdienten Urlaub auf der schönen Insel Bali.

Sie nutzen die Zeit. Sie schenken sich unvergessliche Augenblicke, die für beide mehr bedeuten, als nur das körperliche Verlangen.

Sehr bald allerdings, müssen sie darum kämpfen, dass ihr Glück seine Fortsetzung finden kann. Dabei haben sie eine schier unlösbare Aufgabe vor sich ...

Dinner for two

Ein besonderes Abendbrot


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Der kleine Schnipsel ist nur ein winziger Teil der aktuellen Fortsetzung einer aufregenden Geschichte,
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