Gedanken, Texte und Leseproben

zur Reihe Das Dunkle Tagebuch

Dan & Becky


Für das weitere Zubereiten des Abendmahls mussten nun Eier in die Pfanne geschlagen werden.

Ich erhöhte den Schwierigkeitsgrad dieser Operation, in dem ich fordernd zwei Finger entlang ihrer Pussy gleiten ließ. Hinter ihr stehend konnte ich noch sehr gut die beiden roten Gertenabdrücke auf ihrem Po sehen, die sicherlich noch etwas brannten. Becky korrigierte sofort die Stellung ihrer Beine, um mir den Zugriff zu erleichtern. Das erste Ei erreichte die Pfanne ohne Vorkommnisse.

Unnachgiebig massierte ich weiter. Die Haut meiner Finger wurden feucht und kaum merklich konnte ich rhythmische Bewegungen wahrnehmen. Das zweite Ei fand ins Ziel, von zittrigen Händen geleitet, aber erfolgreich. Rebecca kämpfte. Sie konzentrierte sich, so gut es ging, auf ihre Arbeit mit der Eierspeise. Als das dritte Ei seinen Weg in die Pfanne absolvierte, nahm es bereits ein paar kleine Schalenreste mit.

Mein Finger wurde fordernder, suchte sich seinen Weg ins Innere, der als weiche, feuchte und heiße Bahn sehr einfach zu finden war. Schließlich verunglückte Ei Nummer vier kläglich am Pfannenrand. Eigelb tropfte zischen auf die heiße Platte. Es war an der Zeit, die Überlegenheit des Herrn auszuspielen. Ich schob Beckys zitternde Hände beiseite. Einhändig schlug ich die Einer Nummer fünf und sechs in die Pfanne und bediente danach emsig den hölzernen Pfannenwender. Mit der anderen Hand zog ich meine Sub ein Stück vom Herd weg, trieb sie mit dem Finger weiter durch das Feld der Lust und küsste sie …

Ei daneben gehauen


Aus einem noch neuen Projekt
Einsiedler Dan hat lieben Besuch.

Arlett


Ich habe mich oft gefragt, ob man stark sein muss, um sich auch mal Schwäche zu gestatten.

Im Alltag mag ich die Herausforderung. Schwere Aufgaben, die trotzdem gelingen, Projekte, an die sich nicht jeder herantraut, ja, sogar Feinde, die ich vernichten kann.

Aber dies alles hat in meiner Welt mit den Männern nichts zu suchen. Da will ich genießen, fühlen, eintauchen und lieben.

Es ist eine komplett andere Sphäre. Eine neue Galaxie. Ein Märchen, in welchem ich Hauptfigur sein darf.

Die Dinge, die mir in dieser Welt widerfahren, kann ich nicht beeinflussen. Oder kaum. Man kann es mit einer wohltuenden Dusche vergleichen. Es ist völlig nebensächlich,
wann wo welcher Tropfen fällt. Aber ich weiß vorher, dass die Dusche angenehm wird.

Also setze ich meinem Körper jemandem aus, dem ich bedingungslos vertrauen darf.
Statt zu kämpfen, befolge ich Befehle.
Statt mich mit meinem Stolz zu umpanzern, ertrage ich Demütigung.
Und anstatt auf langweilige Aufmerksamkeiten zu lauern, genieße ich den Schmerz und die Lust, die er bereitet.

Muss man dafür stark sein? Ich denke es hilft, aber es gibt da noch etwas sehr viel Wichtigeres ...

Arlett gefesselt


Arlett in DDT
Gedanken in Stille.

Das Dunke Tagebuch 1

Loyalität


Die Menschen neigen dazu, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

Das führt dazu, dass sich die Oberflächlichen auf seltsame Abwege begeben.

Sie schauen dir in die Augen, lächeln, nicken und stimmen dir zu.

Sobald es ihnen jedoch etwas Mühe kostet, ist das Nicken verschwunden.

Wenn dies Leute tun, die du sehr liebst, dann schmerzt es.

Deshalb, mein junger Freund, beneide ich dich um deine Frau und deine Weggefährten.

Mit welchem Desaster du auch zu kämpfen hast: Mit ihnen an deiner Seite kann dich selbst eine Niederlage nicht vernichten.

Loyalität


Morosov

Nachricht an einen Freund.

Surfen lernen


„Heute darf ich aber eine Welle probieren, oder?“, fragte sie mich. „Am besten mit deinem Short Board!“

„Du hast fleißig und tapfer trainiert, aber das Short Board - nein!“

Mein Mädchen murrte. „Aber das Short Board sieht viel cooler aus. Mit dem anderen breiten Ding sehe ich aus, als wollte ich zum Bügeln gehen!“

Ein breites Grinsen huschte über mein Gesicht, auch, weil ich mir bildlich vorstellen musste, wie sie mit einem Bügelbrett am Strand steht.

„Es sieht auch sehr uncool aus, wenn du schon nach wenigen Metern im Wasser liegst. Also: Nein! Zeig mir erst, dass du auf dem Anfängerboard klar kommst!“

Ihre Augen funkelten kampfeslustig, als sie nachdachte. Glücklich war sie mit meiner Antwort nicht. Scheinbar gelangweilt nahm ich einen Schluck Kaffee, wartete aber gespannt darauf, was sie aus dem Hut zaubern würde, um ihren Wunsch zumindest teilweise durchzusetzen.

„OK“, sagte sie schließlich, „ich reite mit dem breiten Ding eine grüne Welle - und wenn ich zehn Sekunden stehen bleibe, darf ich auf das Shortboard!“

„Ausgeschlossen!“

Ich hatte keine Zweifel, dass sie es schaffen könnte. Vor allem deshalb, weil sich eine grüne Welle oft viel Zeit lässt, bevor sie irgendwann bricht und dann mörderisch wird. Das wäre viel zu gefährlich. Ein Alternativvorschlag musste her und ich hatte auch die passende Idee.

„Du reitest stattdessen eine weiße Welle - und zwar fünfzehn Sekunden lang! Aber das Short Board bekommst du trotzdem nicht. Es wäre zu früh. Such dir etwas anderes als Wetteinsatz aus!“

Meine Schülerin kniff die Augen zusammen und überlegte. Mein Gefühl sagte mir, dass das Verhandeln noch schwierig werden würde.

„Gut. Dann nehmen wir halt was anderes. Aaaaaalso: Wenn ich nach fünfzehn Sekunden noch auf dem Board stehe, dann drehen wir den Spieß einmal um!“

„Wie jetzt? Willst du mir das Surfen beibringen?“, stellte ich mich ahnungslos, wusste aber, worauf sie eigentlich hinaus wollte.

Das wird lustig! Wie unser Prota aus der Patsche rauskommt, könnt Ihr im Dunklen Tagebuch (3) lesen.

Liam

Liam in Kuta-Beach


Das Dunkle Tagebuch - Die Entbehrung.

Textschnipsel aus Kapitel 1

Das Meer


Es verzaubert mich. Stundenlang könnte ich es anschauen, das Glitzern der Sonne genießen, die Unendlichkeit fühlen. Nein, das Meer hat kein Ende, denn wo es aufhört, fängt es auch wieder an.

Es ist wie mein Verlangen zu Liam. Es kennt keine Grenze - und jeder Kuss ist ein kleines Floß darauf. Unzählig schillernde kleine Wellen - wie die Schmetterlinge in meinem Bauch und das Kribbeln auf meiner Haut.

Meine Knie spüren den warmen Sand. Die Augen von winzigen Wellen gefangen. Mir ist warm und dennoch fühle ich, wie eine Gänsehaut meinen Körper überzieht. Ich müsste aufstehen. Zu Liam gehen, mit ihm nach Haus. Ich will noch nicht. Nur noch einen kleinen Augenblick ...

Sie ist ein sehr intensiver Mensch, sentimental und mit einem großen, fühlenden Herz.

Aus ihrer Schwäche schöpft sie die Kraft. Die Macht, es mit allen Übeln aufzunehmen.

Zu helfen, zu kämpfen und ihr Glück zu verteidigen.

Miriam

Miriam am Strand von Bali


Das Dunkle Tagebuch - Die Entbehrung.

Texte und Erinnerungen.